Shopware B2B Agentur: Portal, Preise, ERP
B2B ist nicht B2C mit Login. Wir bauen Shopware-B2B-Shops mit kundenspezifischen Preisen, Angebotsworkflow, Firmenkonten und ERP-Anbindung für Großhandel, Hersteller und Händlerportale.

Im B2B hängt der Preis davon ab, wer fragt. Der Käufer ist oft nicht die Person, die das Budget freigibt. Die Bestandszahl muss die aus dem ERP sein, und ein Teil Ihrer Kunden bestellt am liebsten weiter aus der eigenen Tabelle. Shopware 6 bildet vieles davon über die Shopware B2B Components ab, statt über einen Stapel nachgerüsteter Apps. Das ist der Hauptgrund, warum Großhändler und Distributoren bei Shopware landen.
Als Shopware B2B Agentur arbeiten wir remote, ohne Büro in Deutschland. Workshops zu Preislogik, ERP-Grenze und Freigabeprozess laufen per Video-Call und schriftlich, die Umsetzung im Repository. Mehr zu unserer Arbeitsweise und zu Auswahlkriterien für Agenturen steht auf der Seite Shopware Agentur.
Was B2B-Commerce wirklich schwer macht
Die einzelnen Funktionen sind nicht das Problem. Schwierig ist, dass jede mit den anderen zusammenhängt.
Preise, die vom Kunden abhängen
Vertragspreise pro Kunde, Staffelpreise pro Kundengruppe, Aktionspreise, die einen verhandelten Preis nicht überschreiben dürfen, und Steuer oder Währung je Konto. Shopware bildet das meiste über das Regelwerk ab, ohne eigenen Code. Sorgfalt braucht die Rangfolge: Welche Regel gewinnt, wenn drei gleichzeitig greifen? Das ist ein Modellierungsgespräch, kein Entwicklungsticket.
Angebotsworkflow
Viele B2B-Bestellungen beginnen als Anfrage, werden verhandelt, freigegeben und erst dann zur Bestellung. Kann der Shop kein Angebot abbilden, arbeitet der Vertrieb weiter per E-Mail, und der Shop wird nie zum Kanal. Die B2B Components decken den Angebotsprozess ab. Die Arbeit liegt darin, ihn an die tatsächliche Verhandlungspraxis Ihres Vertriebs anzupassen.
Firmenkonten und Freigabeprozess
Ein Unternehmen, mehrere Einkäufer, unterschiedliche Rechte und ein Betrag, ab dem jemand freigeben muss. Mehrere Lieferadressen unter einer Rechnungsadresse, Unterkonten für Filialen oder Abteilungen. Das entscheidet oft, ob Ihre Kunden den Shop intern annehmen: Wer als Einkaufsleiter nicht steuern kann, was sein Team bestellt, greift weiter zum Telefon.
Das ERP als führendes System
Im B2B-Geschäft führt meist das ERP Bestand, Preise und Kreditlimit. Der Shop ist ein Kanal darauf. Die ERP-Anbindung ist deshalb keine Zugabe am Projektende, sondern Teil der Architektur. Standardkonnektoren decken nie jeden Fall ab, und in der Lücke zwischen Konnektor und Ihren tatsächlichen Abläufen liegt die eigentliche Arbeit.
Nachbestellung und Schnellerfassung
Die meisten B2B-Bestellungen sind Wiederholungen. Eine brauchbare Bestellhistorie, gespeicherte Listen, CSV-Upload für Einkäufer, die ihre Tabelle nicht aufgeben, und Schnellbestellung per Artikelnummer für alle, die genau wissen, was sie wollen. Unscheinbar, aber oft umsatzstärker als die Startseite.
B2B Suite oder B2B Components?
Shopware bot B2B-Funktionen unter mehr als einem Namen an. Das verwirrt, hier die Kurzfassung.
B2B Components
Der aktuelle, modulare Ansatz: Mitarbeiterverwaltung, Rollen und Rechte, Freigabeprozesse, Angebote und Organisationsstrukturen, aktiviert nach Bedarf. Weniger monolithisch und die Richtung, in die Shopware weiterentwickelt.
B2B Suite
Die frühere gebündelte Erweiterung. Shops, die sie nutzen, sind nicht kaputt, aber neue Projekte starten in der Regel auf den Components. Beim Scoping eines bestehenden B2B-Shops klären wir, ob sich ein Wechsel lohnt.
In beiden Fällen ist manches Konfiguration und manches Entwicklung. Was was ist, klären wir im Discovery, statt einen Neubau für etwas anzubieten, das die Plattform bereits kann.
Was ein Shopware-B2B-Projekt kostet
Den größten Einfluss hat die ERP-Anbindung, danach die Komplexität der Preislogik. Die Größe des Sortiments fällt kaum ins Gewicht. Projekte laufen typischerweise dort aus dem Ruder, wo sich spät zeigt, dass der beschriebene Freigabeprozess nicht der ist, den der größte Kunde tatsächlich nutzt. Deshalb befragen wir im Discovery zwei oder drei Ihrer echten Kunden. Das kostet einen Tag und spart oft einen Monat.
Eine Zahl ohne Kenntnis Ihrer Preislogik und Ihres ERP nennen wir nicht. Beschreiben Sie uns beides, dann erhalten Sie nach dem Erstgespräch eine belastbare Einschätzung. Grundsätzliche Kostentreiber bei Shopware-Projekten erklärt der Leitfaden zu Shopware-Entwicklungskosten.
So gehen wir ein B2B-Projekt an
Fünf Schritte, sortiert nach Risiko statt nach Sichtbarkeit.
1.Preislogik zuerst modellieren
Jede Regel, jede Ausnahme und jede Rangfolgefrage wird aufgeschrieben und abgestimmt. Hier entscheidet sich, ob der Rest des Projekts geradlinig oder zäh wird.
2.ERP-Grenze festlegen
Was gehört dem ERP, was gehört Shopware, und was passiert bei Abweichungen? Erst auf dem Papier entscheiden, dann früh mit echten Daten testen.
3.Echte Einkäufer befragen
Zwei oder drei Ihrer Kunden, am besten der anspruchsvollste. Was sie über ihr Bestellverhalten sagen, weicht oft von dem ab, was der Vertrieb berichtet.
4.Nach Risiko bauen
Preislogik und ERP-Anbindung zuerst, Storefront-Design zuletzt. Die teuren Überraschungen stecken in den ersten beiden, und sie früh zu finden kostet einen Bruchteil.
5.Mit einem Kunden pilotieren
Ein Konto, echte Bestellungen, bevor alle Kunden umgestellt werden. Jeder B2B-Shop, der für alle gleichzeitig startete, kennt die Geschichte der ersten Woche.
Für wen das gedacht ist
- Großhändler und Distributoren, die von Telefon- und E-Mail-Bestellung wegkommen wollen, weil der Vertrieb seine Woche mit Auftragserfassung statt Verkauf verbringt.
- Hersteller mit Händlerportal, die händlerspezifische Preise brauchen und gemerkt haben, dass ein B2C-System mit Login dafür nicht reicht.
- B2C-Händler mit neuem Handelskanal, bei dem Preise, Konditionen und Mindestmengen abweichen und das Anbauen an den Endkundenshop zu schmerzen beginnt.
- Bestehende B2B-Händler auf der falschen Plattform, oft Magento mit hoher Upgrade-Rechnung oder Shopify Plus mit einem Preismodell, das mehrere Apps braucht und trotzdem nicht ganz passt.
Weiterführende Seiten
Häufige Fragen zu Shopware B2B
Shopware deckt B2B nativ ab. Die B2B Components umfassen Mitarbeiterverwaltung, Rollen, Freigabeprozesse, Angebote und Organisationsstrukturen als Teil der Plattform statt als Apps von Drittanbietern. Das ist der wesentliche strukturelle Unterschied zu B2B auf Shopify.
Bereit für Ihren B2B-Shop?
Erklären Sie uns, wie Ihre Preise funktionieren und welches ERP Ihren Bestand führt. Mit diesen zwei Antworten können wir Ihnen eine echte Einschätzung geben.